Die erste Urlaubswoche

Heidewitzka! Die erste Urlaubswoche – und damit der Beginn meiner ganz persönlichen Verhaltenstherapie – ist vorbei und ich fühle mich – trotz einiger Kopfschmerzen – sehr wohl und bin zuversichtlich meinen persönlichen Weg zur dauerhaften Gewichtsreduktion zu finden.

Erstaunlich finde ich, wie leicht es mir fällt auf Fleisch zu verzichten und wie neugierig ich bin Tipps zum Thema Gemüse und Obst auszuprobieren.
Morgens gibt es Joghurt mit frischem Obst, oder Musli. Mittags Nudeln, oder Reis mit Fisch, und/oder Gemüse und Abends knabbere ich schon mal Staudensellerie mit Dips.
Ich muss hier noch etwas strukturierter (Einkauf, Planung) werden, insbesondere dann wenn ich wieder arbeiten gehe.

Im letzen Posting habe ich ja davon berichtet, dass ich auf der Suche nach kleinen Übungen bin, die für den Start in den Tag geeignet sind. Tja, was soll ich sagen? Das Glück liegt manchmal so nahe und ich habe einen tollen Einstieg für Anfänger im Blog von Marc Winking gefunden: Aufwachübungen
Ich werde schauen, wie ich die Übungen umsetzen kann und dann hier berichten.

BTW: Jedem, der sich mit den Gewichtsreduktion und Ernährung auseinandersetzt, möchte ich die Google+ Community „Abnehmen: Schlank d. Ernährung/Diät, Sport/Fitness„/Link empfehlen. Hier sind ausgesprochen nette Menschen unterwegs, die sich gegenseitig motivieren und viele Tipps und Tricks austauschen. Schaut einfach mal rein!

Kommen wir zum Thema Bewegung. Ich habe aus gutem Grund auf zu viel Sport verzichtet. Als ich hier begann zu bloggen (mein Fazit), habe ich zu Beginn einfach zu viel gewollt und neben dem Nordic Walking auch noch am gleichen Tag Besuche im Fitnessstudio gemacht. Das ging ziemlich in die Hose, weshalb mein Motto jetzt: „Langsam beginnen und langsam steigern„. Mir ist Nachhaltigkeit wichtiger als, schnelle Erfolgserlebnis beim Messen des Bauchumfangs, oder meines Gewichts. Der Erfolg kommt hier von ganz alleine…

Nichtsdestotrotz habe ich mich in dieser Woche, die ja noch nicht zu Ende ist, dreimal sportliche betätigt und ich habe die Gelegenheit genutzt ein neues Projekt (ja, ich kann’s nicht lassen! *g*) zum Thema „Nordic Walking in Berlin“ zu erstellen. Dort werde ich über alle meine Aktivitäten und alles was in das Umfeld des Nordic Walkings dazu gehört (Technik, Training, Equipment) berichten.

Die nächste Woche werde ich nutzen das Fitnessstudio in meine Aktivitäten zu implementieren und eine weitere fleischlose Woche möglichst abwechslungsreich zu gestalten.
Wer dazu Anregungen für mich hat, darf sich in den Kommentaren gerne verewigen! 🙂

Alles Gute Euch!
Bernd

Urlaub – Zeit für mich

Wie sehr habe ich mich auf den heutigen Tag gefreut. Urlaub, yeah! Endlich wieder Zeit für mich und meinen Körper. Zeit sich um Ernährung und Bewegung zu kümmern. Zeit sich zu überlegen, wie ich es schaffe Arbeit und Gesundheit zu verbinden. Zeit in sich hinein zu horchen, den Takt des eigenen Körpers zu fühlen.

Fast genau ein Jahr ist mein letzter Blogbeitrag alt. Für mich war dieses Experiment eine tolle Erfahrung. Ich habe eine tolle, motivierende Community kennengelernt. Habe gelernt wie mein Körper tickt, wenn ich ihm die Ruhe lasse das zu tun was „richtig“ ist und habe dabei wieder meine Leidenschaft für das Kochen und allem was dazu gehört wieder entdeckt.

Doch leider arbeite ich in einem Irrenhaus (das Buch lese ich zur Zeit und es beschreibt meine Firma sehr gut! :D) und seit ich befinde ich mich am Rande des Nervenzusammenbruchs. Zuerst begann die Zeit vor der Umstrukturierung (knapp 200 meiner Kollegen sin seit dem gefeuert). Diese Zeit wurde im Januar durch die Zeit der eigentlichen Umstrukturierung ersetzt. Eine Zeit der kompletten Neuorientierung.
Nun befinde ich mich in der Zeitrechnung nach der Umstrukturierung. Es ist die Zeit, da die Firma merkt das Leute im Außendienst fehlen. Die Kunden wollen sich nicht an neue Gesichter gewöhnen und deshalb gehen die Umsätze (surprise, surprise) gnadenlos zurück.
Und in diesem ganzen Chaos, fühle ich mich kaum in der Lage an Gesundheit und Bewegung zu denken. Ich bin schon froh, dass es bisher nicht zu einem Burn-Out/Depressions-Rückfall wie 2010 kam.

Diese Gemengelage und die Tatsache, dass mein Hausarzt angesichts meiner körperlichen Verfassung das erste mal ernsthaft sauer mit mir war haben mich veranlasst tief durchzuatmen und mir selbst zu versprechen:
Bernd Du schaffst es und es wird Dein eigenes Geschenk werden zum 50. Geburtstag!

Was möchte ich schaffen? Was habe ich mir vorgenommen?

  • Alkohol ist tabu
    Keine Ausnahmen. Keine Toleranz! 😀
  • Wurst und Fleisch werden auf ein Minimum reduziert.
    Ich habe mich heute komplett vegetarisch (vielleicht sogar vegan? Bei den Nudeln bin ich mir unsicher…) ernährt.
  • Ich werde mehr hochwertige Bio-Nahrungsmittel einkaufen.
    Es wird Zeit mich damit mehr zu beschäftigen. Schließlich werde ich demnächst Shop-Betreiber
    eines BioFood Shops un einer Niche. Dazu an anderer Stelle bei Gelegenheit mehr.
  • Ich werde täglich einfache, gymnastische Übungen in meinen Tagesablauf integrieren.
    Ich bin Frühaufsteher. Das sollte kein Problem sein.
    Nur das WAS sollte ich noch klären und bin für jeglichen Input dankbar! 🙂
  • Ich motiviere meinen besten Freund sich wieder 3 mal die Woche mit mir bei McFit zu treffen.
    Das wird schwierig, aber einen Versuch ist es alle mal wert! 🙂
  • Ich gehe regelmäßig Nordic Walken.
    Das habe ich heute schon mal erledigt. Was waren zwar nur 35 Minuten, aber das war mich klar…
    Ich werde die Gelegenheit nutzen schöne Walking Kurse in und um Berlin zu testen und darüber in einem
    seperaten Blog zu schreiben.
    Ein bisschen neue Ausrüstung werde ich mir auch gönnen…

Die Herausforderung für mich: Wie schaffe ich es „verhaltenstherapeutisch“ sozusagen, diese Lebensstiländerungen durchzuhalten?
Ich werde darüber berichten…