Endlich abnehmen – Es geht los!

Endlich abnehmen, so ist der Titel meines neuen Blogs der so etwas wie ein Stoßseufzer ist. Denn wie so vielen Menschen in Deutschland geht es auch mir: Ich habe Übergewicht und weiß wie ich es los werde, doch der innere Schweinehund hindert mich fast täglich daran.
Heute ist Schluß damit hab ich mir gesagt, denn ich möchte mich mit diesem Blog selbst unter Druck setzen.
Ich habe einen Plan, denn ich habe Urlaub. D.h. ich habe Zeit. Zeitmangel ist die beliebteste Ausrede, weshalb man beispielsweise keinen Sport treiben kann.
Mein Plan sieht vor die nächsten 3 Wochen täglich hier über den Stand meines Experiments zu berichten.
Nach diesen 3 Wochen endet mein Urlaub und die Frequenz der Posting werde ich auf einmal in der Woche reduzieren, denn die Arbeit geht nun mal vor.

Darüberhinaus ist dieser Blog auch ein Affiliate- und SEO-Experiment. Ich nutze hier eine .pw Domain und ich neugierig, wie die Suchmaschinen im Laufe der Zeit diese TLD bewerten. Meine Nischenanalyse hat mir gezeigt, dass es ganz lukrativ sein kann sich um das Thema zu kümmern und nicht sonderlich schwer sein wird hiermit ganz ordentlich nach oben in den Suchmaschinenrankings zu kommen.

Wie es in „echten“ Blogs üblich ist sind Kommentare herzlich willkommen!

Also dann: Viel Spaß beim Mitlesen! 🙂

Bernd

9 Dinge die Du beachten solltest, wenn Du abnehmen möchtest

infografikabnehmenSeid Mitte Dezember beschäftige ich mich -wieder mal – intensiv mit meiner ewigen Baustelle: Ich muss endlich mein Normalgewicht erreichen! 🙂
Und da ich gerade mit meiner ersten ernsthaften Infografik experimentierte, dachte ich mir: „Hey, bring doch beide Themen zusammenund baue ein Infografik zum Thema „9 Dinge die Du beachten solltest, wenn Du abnehmen möchtest„.“

Seid rund 6 Wochen habe ich Dr. Jörg Vogel aus Cottbus kennengelernt, der mich für ein spezielle LowCarb-Diät begeistern konnte. Ich bereit hierzu einen etwas aufwändigeren Artikel vor, in dem ich auf die Diät (ich nenne es lieber Verhaltenstherapie) näher eingehen werde.
Ich habe damit in 6 Wochen 11 kg Körpergewicht und 6 cm Bauchumfang verloren und meine Familie für eine Umstellung unserer Ernährung begeistern können. Auch dazu wird es in Kürze weitere Artikel geben.

Kommen wir zur Infografik! 🙂

Der Anfang

Du kannst Dich drehen und wenden wie Du willst. Wenn Du wie ich 40 kg Übergewicht mit Dir rumschleppst und über 50 Jahre alt bist, dann hast Du ein Problem. Schaue Dir die 9 Themen die mir aus meiner Sicht geholfen haben und schnappe Dir ein Thema was Dir am wichtigesten sein könnte und fange einfach an!

LowCarb Ernährung

Entferne so viel wie möglich Fertigprodukte aus Deiner Küche. Ich weiß selbst wie schwer das ist, denn ich habe 4 Kinder und es erspart einem Zeit und Arbeit mit Fertigrodukten zu arbeiten. Doch Fertigprodukte enthalten vor allem eines: Kohlehydrate! Trenne Dich von Kartoffel, Reis und Nudeln. Freund Dich mit Quinoa, Amaranth und Dinkel an!
Entdecke Deine Lust am kochen wieder und kaufe Dir ein tolles Kochbuch. Beschäftige Dich mit vielen Gemüsearten die es beim Händler an der Ecke gibt und versuche mal wieder einen Blumenkohl zuzubereiten! 😉

Iss täglich 4 mal Eiweiß (mit Gemüse)

Es gibt Lowcarb Diäten, die empfehlen 4 x täglich vor allem Fleisch zu essen. Ich variiere dies in dem ich Quinoa Buletten und Dinkel Burger und natürlich viel lecken Fisch mit dazu nehme. Wenn Du Fleisch isst, dann versuche die beste Qualität in Deinem Kiez zu finden. Das gleich gilt für Fisch. Werde zum Fischspezialisten! 🙂

Trinke viel Wasser

Vor allem ersetze Cola und andere zuckerhaltige Getränke durch Wasser. Bedenke: 1 Liter Cola enthält 460 kcal. Das antspricht einer kleinen Mahlzeit. Auch fertige Apfelschorle enthält versteckte Kohlehydrate. Besser: Mische Dir Deine Apfelschorle mit einem hochwertigen Apfelsaft selbst.

Sport

Ich versuche 3 x wöchentlich (mit Freunden und der Familie) ins Fitnessstudio zu gehen. Darüber hinaus versuche ich – wenn die Temperaturen erträglich sind – meine Nordic Walking Runden zu laufen. Das reicht mir Und mehr bracht man auch nicht tun.
Finde Du Deine ganz persönliche Kombination aus Schwimmen und Fahrrad fahren vielleicht?
Oder versuche es doch mal mit Tanzen, oder jogge mal wieder.
Wichtig ist auch hier: Verliere nie den Spaß daran und versuche andere mit Deinem „Gesindheitsvirus“ anzustecken. Vielleicht wartet ja Dein bester Freund, oder Deine beste Freundin nur darau, dass Du sie mal ansprichst! 🙂

Liebe Dich selbst

Du hast nur dieses eine Leben und das ist endlich. Und es ist zu kurz um es damit zu verbringen Dich selbst zu hassen. Es ist sehr gut möglich sich selbst mit seines kleinen Mann im Ohr zu programmieren. Sei nicht zu kritisch, wenn Du in den Spiegel schaust. Werde gelassener im Umgang mit Dir selbst. Konzentriere Dich auf Dich selbst, aber werde nie dabei zum Egoisten!

Setze Dir realistische Ziele

Es macht übehaupt keinen sich Ziele zu setzen, die man nie im leben erreichen kann. Ich habe mir z.B. das Ziel gesetzt am Ende des 1. Quartal 2016 deutlich weniger zu wiegen und mich deutlich wohler in meine Haut zu fühlen und einen besseren Schlaf. Das ist mir jetzt schon gelungen und das motiviert mich enorm!
Ein Ziel könnte es sein Deine Ernährung in Teilen zu ändern. Warum nicht mal 3 Monate vegetarisch, oder sogar vegan leben? Geh mit Neugierde und Freunde an Deine Ziele, dann erreichst Du sie auch!
Merke: Man ist in der Lage sich selbst positiv zu programmieren. Versuche es einfach mal selbst!

Belohne Dich

Als ich meine beiden Frauen – also meine Frau und meine Tochter – gefragt habe, was Sie glauben ein wichtige Schlüssel Ihres Erfolgs beim Abnehmen ist, antworteten beide unisono: Shopping! 😀
Ich hatte das erst nicht verstanden, schließlich bin ich ein Mann. Doch verstand ich – und ich habe mir inzwischen eine ähnliche Belohnung versprochen -, dass sie sich mit neune Klamotten in Konfektionsgrößen kaufen werden, um die bisher einen großen Bogen machen mussten. Gar nicht so blöd dachte ich mir. Warum sollte ich mir nicht endlich meinen Traum von einem edlen Anzug erfüllen? 🙂

Fokussiere Dich

Das klingt banal und ist doch gleichzeitig so schwer: Für mich lauern insbesondere beruflich immer wieder Herausforderung durch unregelmäßige Arbeitszeiten, Hotelaufenthalte und berufliche Abendessen, dass ich mich schon sehr genau mental fokussieren muss um nicht vom Weg abzukommen.
Sei dabei aber nicht zu streng mit Dir, denn dann wirkt man leicht verkniffen und verbissen auf Deine Umwelt.
Nimm ees ehr mit Humor und belieb Dir dabei selbst treu!

Binde Freunde und Familie ein

Ich glaube, dass mir die Familie im Moment am meisten Kraft gibt meine Ziele zu erreichen. Wir kochen zusammen, wir gehen gemeinsam ins Fitnesstudio und nehmen Freunde mit und wir motivieren uns gegenseitig in kurzweiligen Gesprächen.
Mein Frau entwickelt sich dabei immer mehr zu einer Gesundheitsexpertin und entlarvt versteckte Kohlehydrate Sie rennt mit Ihrer Gesundheits-App mit mir zum Einkaufen und findet dadurch die tollsten Gemüsetipps für die LowCarb Ernährung.
Wir haben dadurch wieder so viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Das macht einfach Spaß! 🙂

Hui, da ist der Artikel doch ziemlich lang gewordem, obwohl er nur meine aktuellen Gedanken zu den 9 Punkten enthält.
Ich versuche in nächster Zeit ein wenig Literatur zu den verschiedenen Themen zu sammeln und es hier dann entsprechend vermerken.

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Bernd

Pescetarier? Wat’n ditte?

Rund 3 Monate sind seit meinem letzten Posting vergangen. Viel Zeit in denen einiges passiert ist!

Ich ernähre mich seit dem Sommerurlaub fleischlos. Ich will nicht sagen, dass ich Vegetarier geworden bin, denn ich esse nach wie vor Fisch. Inzwischen habe ich auch gelernt, dass man Menschen dies sich so ernähren Pescetarier nennt. Das wusste ich bis dato auch nicht.
Tatsächlich habe ich alleine durch diese Ernährungsumstellung 4 kg verloren. Ich habe mir mehr erhofft, allerdings fühle ich mich ziemlich wohl in meiner Haut! 🙂
Und: Mein Arzt freut sich über die Verbesserung meine Blutwerte.

Wie lebt es sich als Pescetarier?

Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, welche Emotionalität beim Thema Ernährung und Fleisch mitunter auf kommt!
Erstaunte Reaktionen mit einem Entsetzen im Gesicht wie „Bist Du jetzt etwa Vegetarier?“, oder „Du bist doch hoffentlich jetzt kein Veganer? Das wäre ja schlimm!“ sind eigentlich die Regel.
Selbst Ärzte, mit denen ich beruflich ja viel zu tun habe, sind eher skeptisch und behaupten beispielsweise, dass fleischloses Essen ziemlich ungesund wäre, da der Mensch von Natur aus ein „Allesfresser“ wäre.
Interessanterweise hat mich gerade diese Berufsgruppe nicht nach meinen gesundheitlichen Beweggründen gefragt. Dabei sehen doch gerade Hausärzte in ihren Praxen die Folgen der schlechten Ernährung: Herzinfarkt, Schlaganfall und die ständig wachsende Zahl von Patienten mit Diabetes mellitus.

Es kommt noch doller: Karnismus –  Die Psychologie des Fleischkonsums

Ich würde hier nicht so viel darüber schreiben, wenn es mich nicht so beschäftigen würde. Offenbar ist der Fleischkonsum bei uns Menschen sehr tief im Gehirn verdrahtet. Ich empfehle dazu diesen Artikel: Karnismus: die Psychologie des Fleischkonsums.
Ich gehöre nicht zu denen, die kein Fleisch essen weil sie das Leben von Tieren retten möchten. Das vielleicht eine angenehmer Nebeneffekt, doch meine Beweggründe sind gesundheitlicher Natur. Ich versuche niemanden zu bekehren. Ich fange keine Diskussionen dazu an. Nein, ich sage höchstens – beispielsweise bei den häufigen Geschäftsessen -: „Ich esse zur Zeit kein Fleisch!“ Und schon gehen die Diskussionen los. Ich traue mich dann schon gar nicht noch nachzuschieben, dass ich zur Zeit auch keinen Alkohol trinke. Denn habe ich gleich eine „Bist Du Alkoholiker?“ Diskussion entfacht.
Ich muss wirklich sagen, dass mir die ewig gleichen Reflexe meiner Umwelt gehörig auf den Geist gehen!
Da kann ich nachvollziehen, wie es denen geht, die noch viel radikaler – warum auch immer! – ihre Essgewohnheiten ändern.

Lobend muss ich in diesem Zusammenhang meine Familie erwähnen, die sich allesamt daran gewöhnt haben, dass ich kein Fleisch esse. Und eventuell wird auch meine Tochter mich dann nicht mehr entsetzt ansehen, wenn ich sie frage, ob sie Lust hat demnächst von meinen Quinoa Buletten¹ (dazu später mehr!) zu kosten.! 😀

Womit wir beim nächsten Thema wären!

Kein Fleisch? Nur Fisch? Gibt’s da nicht noch was anderes?

Was fällt einem Kochenknabberer sofort ein, wenn er von an „Fleischersatz“ hört? Richtig! Tofu!
Ich muss gestehen, dass ich mich im Moment überhaupt nicht mit Tofu beschäftige. Ich weiß auch nicht warum. Ich glaube, ich bin einfach nicht auf der Suche nach einem Ersatz. Eher nach gesunder und vor allem leckerer Ernährung.
Und da ich mich – immer noch – in der Gründungphase einer Firma befinde (ich schrieb im letzten Artikel kurz darüber), die sich mit dem Thema biozertifizierte Lebensmittel für Kinder beschäftige, stolpere ich immer wieder über die Pseudogetreidesorten Amaranth und Quinoa.
Mit (gepopptem) Amaranth habe ich schon sehr gute Erfahrungen im Müsli gemacht. Einer meineR Söhne fand’s ebenfalls sehr lecker und wertvolle. Mit Quinoa werde ich mich diese Woche näher beschäftigen.

Was macht Amaranth und Quinoa so interessant?

Ich werde mich in Kürze sehr intensiv mit den beiden Pseudogetreidesorten auseinandersetzen, doch um einen Eindruck zu gewinnen hier die Zusammenfassung von Wikipedia zu Amaranth:

Amarant hat einen höheren Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen als die meisten weltweit traditionell angebauten Getreidesorten. Die Proteine bestehen zu einem hohen Anteil aus essenziellen Aminosäuren, der Gehalt an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink ist sehr hoch. Ein relativ hoher Anteil der Kohlenhydrate sind Ballaststoffe. Amarant enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Die Inhaltsstoffe sind in einem für die menschliche Ernährung günstigen Verhältnis kombiniert.

Ähnliches gilt für Quinoa. Viel gutes Eiweiß und viele Mineralstoffe – insbesondere Eisen – zeichnen diese Pseudogetreidesorten aus.
Lediglich die Zubereitung ist etwas knifflig. Hier am Beispiel von Amaranth.

Verzeiht, wenn das Posting etwas unstrukturiert wirkt, aber es sprudelte gerade aus mir heraus und ich werde mir Mühe geben in Zukunft etwas strukturierter und klarer u formulieren!
Und: Ick freue mich auf Eure Kommentare! 🙂

¹ Buletten = Die Berliner Bezeichnung für Frikadellen.

Manchmal ist weniger mehr

Die 2 Woche meines Urlaubs geht zu Ende und ich muss verwundert feststellen: Mir geht es richtig gut!

Ich setze mich nicht unter Druck was die Bewegung angeht und trotzdem weiß ich jetzt schon, dass ich es schaffen werde in Zukunft mich regelmäßig ausreichend zu bewegen.
Ich esse kein Fleisch und auch keine Wurst (meine Eiweißspender sind Eier, Käse und Fisch) und es bereitet mir viel weniger Probleme als ich dachte. Nein, es macht mir gar keine Probleme.
Auch das Bedürfnis Alkohol zu trinken (z.B. mein geliebtes Jever Bier) ist de facto zum Erliegen gekommen. Es spielt sich eben alles vor allem im Kopf ab…

Ich habe mich diese Woche vor allem von Pasta, Fisch, Gemüse und Obst ernährt. Und das alles in Portionen, die deutlich kleiner waren als früher. Dabei habe ich vor allem die zur Zeit sehr günstige Wassermelone in großen Mengen vertilgt, Das kann man sich leisten, 264g gerade mal 100 kcal Brennwert besitzen. Ich empfehle Euch zu dieser Thematik den Blog von Kilopurzel und dort die Seite „100 Kalorien„).
Mein Gewicht hat sich seit dem um rund 3 kg reduziert. Nice to have, aber mir geht’s momantan mehr um das Einnorden auf die Zeit nach meinem Urlaub.

Mehr geht’s momentan mehr um Dinge die ich erledigen möchte (ich habe z.B. diese Woche eine Firma mit jemandem gegründet: Thema Bionernährung) und die mich wieder zufriedener mit mir selbst werden lassen.
Denn eines wird mir auch immer bewusster: Mein jetziger Job bringt mich früher oder später um! 🙁

Ihr merkt schon, im Gegensatz zum letzten Jahr führe ich nicht minutiös Buch über jeden Tag, sondern konzentriere mich auf die Erholung und auf die nachhaltige Änderung meines Lebensstils.
Ein 50 Jahre alter Körper braucht ein bisschen, bis er sich an Änderungen gewöhnt.
Doch ich bin auf einem guten Weg, davon bin ich fest überzeugt.

Ich freue mich auf Euer Feedback!
Bernd

Die erste Urlaubswoche

Heidewitzka! Die erste Urlaubswoche – und damit der Beginn meiner ganz persönlichen Verhaltenstherapie – ist vorbei und ich fühle mich – trotz einiger Kopfschmerzen – sehr wohl und bin zuversichtlich meinen persönlichen Weg zur dauerhaften Gewichtsreduktion zu finden.

Erstaunlich finde ich, wie leicht es mir fällt auf Fleisch zu verzichten und wie neugierig ich bin Tipps zum Thema Gemüse und Obst auszuprobieren.
Morgens gibt es Joghurt mit frischem Obst, oder Musli. Mittags Nudeln, oder Reis mit Fisch, und/oder Gemüse und Abends knabbere ich schon mal Staudensellerie mit Dips.
Ich muss hier noch etwas strukturierter (Einkauf, Planung) werden, insbesondere dann wenn ich wieder arbeiten gehe.

Im letzen Posting habe ich ja davon berichtet, dass ich auf der Suche nach kleinen Übungen bin, die für den Start in den Tag geeignet sind. Tja, was soll ich sagen? Das Glück liegt manchmal so nahe und ich habe einen tollen Einstieg für Anfänger im Blog von Marc Winking gefunden: Aufwachübungen
Ich werde schauen, wie ich die Übungen umsetzen kann und dann hier berichten.

BTW: Jedem, der sich mit den Gewichtsreduktion und Ernährung auseinandersetzt, möchte ich die Google+ Community „Abnehmen: Schlank d. Ernährung/Diät, Sport/Fitness„/Link empfehlen. Hier sind ausgesprochen nette Menschen unterwegs, die sich gegenseitig motivieren und viele Tipps und Tricks austauschen. Schaut einfach mal rein!

Kommen wir zum Thema Bewegung. Ich habe aus gutem Grund auf zu viel Sport verzichtet. Als ich hier begann zu bloggen (mein Fazit), habe ich zu Beginn einfach zu viel gewollt und neben dem Nordic Walking auch noch am gleichen Tag Besuche im Fitnessstudio gemacht. Das ging ziemlich in die Hose, weshalb mein Motto jetzt: „Langsam beginnen und langsam steigern„. Mir ist Nachhaltigkeit wichtiger als, schnelle Erfolgserlebnis beim Messen des Bauchumfangs, oder meines Gewichts. Der Erfolg kommt hier von ganz alleine…

Nichtsdestotrotz habe ich mich in dieser Woche, die ja noch nicht zu Ende ist, dreimal sportliche betätigt und ich habe die Gelegenheit genutzt ein neues Projekt (ja, ich kann’s nicht lassen! *g*) zum Thema „Nordic Walking in Berlin“ zu erstellen. Dort werde ich über alle meine Aktivitäten und alles was in das Umfeld des Nordic Walkings dazu gehört (Technik, Training, Equipment) berichten.

Die nächste Woche werde ich nutzen das Fitnessstudio in meine Aktivitäten zu implementieren und eine weitere fleischlose Woche möglichst abwechslungsreich zu gestalten.
Wer dazu Anregungen für mich hat, darf sich in den Kommentaren gerne verewigen! 🙂

Alles Gute Euch!
Bernd

Urlaub – Zeit für mich

Wie sehr habe ich mich auf den heutigen Tag gefreut. Urlaub, yeah! Endlich wieder Zeit für mich und meinen Körper. Zeit sich um Ernährung und Bewegung zu kümmern. Zeit sich zu überlegen, wie ich es schaffe Arbeit und Gesundheit zu verbinden. Zeit in sich hinein zu horchen, den Takt des eigenen Körpers zu fühlen.

Fast genau ein Jahr ist mein letzter Blogbeitrag alt. Für mich war dieses Experiment eine tolle Erfahrung. Ich habe eine tolle, motivierende Community kennengelernt. Habe gelernt wie mein Körper tickt, wenn ich ihm die Ruhe lasse das zu tun was „richtig“ ist und habe dabei wieder meine Leidenschaft für das Kochen und allem was dazu gehört wieder entdeckt.

Doch leider arbeite ich in einem Irrenhaus (das Buch lese ich zur Zeit und es beschreibt meine Firma sehr gut! :D) und seit ich befinde ich mich am Rande des Nervenzusammenbruchs. Zuerst begann die Zeit vor der Umstrukturierung (knapp 200 meiner Kollegen sin seit dem gefeuert). Diese Zeit wurde im Januar durch die Zeit der eigentlichen Umstrukturierung ersetzt. Eine Zeit der kompletten Neuorientierung.
Nun befinde ich mich in der Zeitrechnung nach der Umstrukturierung. Es ist die Zeit, da die Firma merkt das Leute im Außendienst fehlen. Die Kunden wollen sich nicht an neue Gesichter gewöhnen und deshalb gehen die Umsätze (surprise, surprise) gnadenlos zurück.
Und in diesem ganzen Chaos, fühle ich mich kaum in der Lage an Gesundheit und Bewegung zu denken. Ich bin schon froh, dass es bisher nicht zu einem Burn-Out/Depressions-Rückfall wie 2010 kam.

Diese Gemengelage und die Tatsache, dass mein Hausarzt angesichts meiner körperlichen Verfassung das erste mal ernsthaft sauer mit mir war haben mich veranlasst tief durchzuatmen und mir selbst zu versprechen:
Bernd Du schaffst es und es wird Dein eigenes Geschenk werden zum 50. Geburtstag!

Was möchte ich schaffen? Was habe ich mir vorgenommen?

  • Alkohol ist tabu
    Keine Ausnahmen. Keine Toleranz! 😀
  • Wurst und Fleisch werden auf ein Minimum reduziert.
    Ich habe mich heute komplett vegetarisch (vielleicht sogar vegan? Bei den Nudeln bin ich mir unsicher…) ernährt.
  • Ich werde mehr hochwertige Bio-Nahrungsmittel einkaufen.
    Es wird Zeit mich damit mehr zu beschäftigen. Schließlich werde ich demnächst Shop-Betreiber
    eines BioFood Shops un einer Niche. Dazu an anderer Stelle bei Gelegenheit mehr.
  • Ich werde täglich einfache, gymnastische Übungen in meinen Tagesablauf integrieren.
    Ich bin Frühaufsteher. Das sollte kein Problem sein.
    Nur das WAS sollte ich noch klären und bin für jeglichen Input dankbar! 🙂
  • Ich motiviere meinen besten Freund sich wieder 3 mal die Woche mit mir bei McFit zu treffen.
    Das wird schwierig, aber einen Versuch ist es alle mal wert! 🙂
  • Ich gehe regelmäßig Nordic Walken.
    Das habe ich heute schon mal erledigt. Was waren zwar nur 35 Minuten, aber das war mich klar…
    Ich werde die Gelegenheit nutzen schöne Walking Kurse in und um Berlin zu testen und darüber in einem
    seperaten Blog zu schreiben.
    Ein bisschen neue Ausrüstung werde ich mir auch gönnen…

Die Herausforderung für mich: Wie schaffe ich es „verhaltenstherapeutisch“ sozusagen, diese Lebensstiländerungen durchzuhalten?
Ich werde darüber berichten…

 

Endlich abnehmen – Woche 4

Uff, es ist geschafft!

Puh! Die erste Arbeitswoche ist geschafft und sie bot gleich die volle Breitseite dessen, was mein Beruf so mitbringt. Highlights waren ein Arbeitsessen am Montag und am Dienstag ein sehr emotionales Wiedersehen mit meinem ehemaligem Ober-Boss. Und da soll MeinerEiner ans Abnehmen denken…

Montag

Ich arbeite im Außendienst und da kommt es hin und wieder vor, dass man seinen Vorgesetzten dabei. Ich habe eine super nette Chefin und mit am Montag die letzten Monate in einem sogenannten Mitarbeitergespräch Revue passieren lassen. Wir saßen am idyllischen Marheinekeplatz im Bergmannkietz in Kreuzberg, aßen jeder einen extrem leckeren Salat und genossen die Sonne.
Danach ging’s mit meinem Freund für rund eine Stunde ins Fitnesscenter, damit ich mir Abend ein bisschen was leckeres leisten konnte.
Das Restaurant Renger-Patzsch ist ein echtes Schätzchen in Berlin-Schöneberg. Der Elsaß ist das Thema und so lag es nahe, das ich eine „Tarte aux chanterelles: mit Speck, Zwiebeln, Pfifferlingen und Emmentaler“ orderte. Meine Gäste wünschten sich einen Elsässer Riesling, dem ich mich anschloss.
Klingt jetzt eher nach Restaurantführer als nach „Low-Carb“? Tja, manchmal muss man hart sein…! 😀

Dienstag

Der zweite Tag der ersten Arbeitswoche war ein echtes Highlight in diesem Jahr. Wat hab‘ ick mir jefreut, wie der Berliner sagt! Mein ehemaliger Oberchef war in Brandenburg im Urlaub und bei meiner Chefin zu Gast und ich durfte dabei sein! 🙂 Eigentlich wollte ich an diesem Tag mich auf dem Laufband meiner Gastgeber verlustieren, doch – ja ich werde alt – lagen meine Sportsachen brav zu Hause. Unter in Unterwäsche über das Laufband zu laufen. Och neee! 😀
Gegessen wurde auch. Leckere Salate (ein Eiersalat nach dem megaleckeren Rezept meiner Frau) und verschiedenste gegrillte Leckereien. Über das Getrunkene decken wir mal den Mantel des schweigens! 😀

Mittwoch

Ich feile weiter an der Optimierung meiner Ernährung und meines Trainingsplans. Ich merke, dass sich vieles im Alltag oft nur mit Mühe umsetzen lässt. Ich bin dazu übergegangen Morgens einen Joghurt zu essen. Da ich im Außendienst arbeite ist es oft schwer zu Mittag etwas zu essen. Termine halten mich zu oft davon ab. Aber auch das lässt sich sicher besser planen.
Im Fitnesscenter wird inzwischen ein Routineprogramm heruntergespult. Aber: Ich bin damit noch nicht ganz zufrieden. Ich weiß nicht was ich ändern möchte, ich weiß nur dass ich etwas ändern möchte. Aber ich habe ja Zeit…

Donnerstag

Die Arbeit hat mich schnell wieder ein mit ihrer ganzen Hektik. Den vielen Telefonaten, Emails und dem sonstigen Wahnsinn.. Das fürhrt dann dazu, dass ich mir manchmal (so wie an diesem Tag) keine Notizen gemacht habe. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Zum Glück gibt’s noch den Beweis, dass ich 3 km laufen war. Eins steht fest: Das Laufen macht bei diesem Wetter nicht wirklich Spaß!

Freitag

Am besten schnell vergessen diesen Tag! Mir wurden 40€ aus meinem Schrank im Fitnesscenter gestohlen. Ja, ich hatte diesen blöden Automatikverschluss mit Karte nicht ordentlich verriegelt und darübehinaus ausnahmsweise mein Portemonnaie ganz vorn in den Schrank getan. Ich könnte kot…

Samstag

Über den Samstag möchte ich hier nichts schreiben. Nur soviel: Er gehörte zu den nicht so tollen Tagen in diesem Jahr.

Sonntag

Ich denke es ist eine gute Entscheidung mich wieder sukzessive normal zu ernähren. Ich kann gar nicht mehr so viel essen wie ich es früher tat, so dass sich vieles schon darüberreguliert. Umso mehr war der leckere Schweinebraten mit Kartoffeln und Rotkohl nicht dazu angetan mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Ganz im Gegenteil: FdH ist Dein Freund.
Ich habe heute mal den Spaziergang mit meiner Frau und meinem Border Collie mit der iPad-App getrackt. Interessant ist, dass die App behauptet, dass ich mehr Kalorien verbraten hätte als wenn ich die Strecke im Nordic Walking Stil gelaufen wäre. Das erschließt sich mir nicht unbedingt. Was ishc mir allerdings erschließt, ist dass ein Hund in jedem Fall bestens geeignet ist
Der Lauf mit Freunden über 5 km war geprägt von gesundheitlichen Problemen eines Freundes. Wir neigten schon dazu abzubrechen, doch irgendwie ging’s meinem Freund nach 2 km Aussetzen wieder besser. Bei diesen Temperaturen und in unserem Alter sollte man ja eigentlich keine Experimente machen…

Fazit

Puuuh. Das ist mal ganz schön anstrengend alles unter einen Hut zu bringen. Arbeit, gesunde, ausgewogene Ernährung, Home Office und dann noch Sport bei hochsommerlichen Temperaturen. Und da sind dann noch die kleinen und mittelgro0en Probleme die das Leben einem bietet.
Doch insgesamt bin ich zufrieden, dass ich nicht resigniert habe, sondern immer wieder den Kopf hoch genommen habe und nach vorne geschaut habe.
Irgendwie fremdel ich noch mit meinem neuen Lebensstil…

Wochenmessung

  • 116 kg Gewicht
  • 112 cm Bauchumfang
  • 34,3 kg/m2
  • Die ersten 3 Wochen – Ein Fazit

    Urlaubsstimmung

    Es ist alles nur in meinem Kopf…

    Alles Kopfsache! Meine Rede, werden jetzt viele denken. Andere werden sagen: „Habe ich schon immer gewusst. Das ist nichts Neues!“.
    Natürlich bin ich nicht überrascht davon, dass das Abnehmen von Körpergewicht primär eine Sache des Kopfes ist.
    Wenn Du es nur willst, dann wirst Du es schaffen!
    Doch wie schafft man den Weg dorthin? Wie schaltet man die mentale Einstellung auf „Unbedingtes Wollen“?
    Ich behaupte, dass es ganz viel Leidensdruck ist. Man muss sehr viel leiden, um irgendwann (und das Irgendwann ist individuell) zur Erkenntnis zu kommen: „Bis hier hin und nicht weiter!“.
    Umso wichtiger war es für mich, dass ich 3 Wochen Zeit in meinem Urlaub hatte mich auf diese Lebensstiländerung einzustellen. Und dieser Umstellungsprozess ist damit nur angestoßen worden und noch lange nicht am Ende. Darum blogge ich auch hier. Die nächsten Monate werden sehr anstrengend für mich.

    Zuerst der Kopf und dann?

    Für mich war es wenig problematisch den Teil der Lebensstiländerung zu beginnen, der mit Ernährung und Bewegung zu tun hat. Ist bei mir der Schalter erstmal umgelegt auf „Ich will!“, dann kann ich ziemlich hartnäckig sein. Die Entscheidung eine „Almased-Kur“ würde ich aus heutiger Sicht so nicht treffen. Ich habe zu lange auf den Eiweißdrink gesetzt. Gut daran war allerdings, dass es mir geholfen hat den Stoffwechsel umzustellen. Ich merke, dass ich viel weniger essen muss, um satt zu werden. Erstaunlich, wie schnell der Körper sich umstellen kann.
    Richtig ist aus meiner Sicht die Entscheidung auf „Low-Carb“ zu setzen. Ich hab’s am Anfang übertrieben und gar keine Kohlehydrate zu mir genommen, doch ich bin fest davon überzeugt, dass eine drastische Reduktion der Kohlehydratzufuhr insbesondere am Abend (dazu gehört auch der von mir leider zu oft gepflegte abendliche Bierkonsum) zu einer nachhaltigen, deutlichen Gewichtsreduktion führen.
    Doch erst in der Kombination mit körperlicher Bewegung entfaltet die Ernährungsumstellung ihre gewichtsreduzierende Wirksamkeit. Und auch hier habe ich am Anfang meines Urlaubs übertrieben. Fitnesscenter und Nordic Walking an einem Tag sind für meine alten Knochen einfach zu viel,
    Motivierend wirkte, dass mein bester Freund sich aufraffte und mich 3 mal in der Woche ins Fitnessstudio begleitete. Freundschaften zu pflegen kann also auch gesundheitsfördernd sein! 🙂

    Warum Nordic Walking?

    Ich leide seit vielen Jahren an Arthrose in meinen Kniegelenken. Schon als junger Mensch (und da wog ich 30 kg weniger) hatte ich Probleme damit und mit zunehmendem Gewicht wurde es natürlich nicht besser. Zudem hatte ich eine Meniskusoperation, die nicht unbedingt schmerzlindernd wirkte.
    Umso begeisterter war ich, als mich Freunde in die Geheimnisse des Nordic Walking einführten. Zeitweise mit meiner Frau und meiner Tochter genossen wir es durch den bei uns angrenzenden Mauerweg zu walken. Diese Aktivitäten schliefen leider irgendwann ein und umso mehr genieße ich es sonntäglich und an den fitnessfreien Tagen zu laufen.
    Im Vergleich zum Joggen ist das Nordic Walken wesentlich gelenkschonender und durch den Einsatz der Oberkörpermuskelatur fettverbrennungsfördernder, Deshalb habe ich mich für diesen Sport entschieden.

    Warum Low-Carb?

    Jeder Diabetologe weiß, wie schwierig es ist seinen Patienten zu erklären, dass kohlehydratreiche Ernährung die Insulinproduktion befeuert. Eine vermehrte Insulinausschüttung reduziert den Glucosespiegel und führt zum Hungergefühl. Natürlich ist dieser Zusammenhang deutlich komplexer als ich ihn hier darstelle. Doch hat man erst einmal verstanden, dass Insulin ein anaboles (aufbauendes) Hormon ist und damit für den Aufbau von Fettzellen verantwortlich ist (ein Grund warum insulinspritzende Diabetiker Fettmasse zulegen) und damit die abendlich zugeführten Kohlehydrate mangels abendlicher Bewegung direkt in Fettpolster umgewandelt werden.
    Demzufolge ist es nur logisch und konsequent, wenn man eine Reduktion des Fettgewebes erreichen möchte insbesondere die abendliche Kohlehydratzufuhr deutlich zu reduzieren.
    Deshalb habe ich mich für eine kohlehydratreduzierte Ernährung entschieden. Manche würden es „Low-Carb“ nennen.

    Zusammenfassung

    4 Wochen sind nun vergangen und ich fühle mich fitter und beweglicher. Zwar habe ich noch nicht allzu viel Gewicht verloren, doch bin ich überzeugt davon, dass ich in einem Jahr genau da sein werde wo ich hin wollte. Bei 30 kg weniger Körpergewicht.
    Drückt mir die Daumen! 🙂

    Bild: Lothar Seifert Strandurlaub

    Endlich abnehmen – Tag 21

    Letzter Tag

    Nach meinem gestrigen Alkoholabusus hätte es mich nicht gewundert, wenn mein innerer Schweinehund mir geraten hätte heute nicht laufen zu gehen. Doch siehe er ließ mich in Ruhe. Ein Zeichen, dass er wohl meinte ein 5 km Lauf würde mir gut tun.

    Leider hatte ich heute soviel beruflich für die nächste Woche vorzubereiten, dass ich nicht dazu kam das Fazit der 3 Wochen nieder zu schreiben. Ich hoffe ich komme am Mittwoch dazu, denn leider sind die nächsten beiden Tage terminlich proppevoll.
    Aber eines kann ich schon verraten. Überwiegend fällt die Bilanz positiv aus und ich freue mich auf die nächsten Wochen, in die dann sicherlich auch was das Gewicht angeht Bewegung kommt! 🙂

    Die Ernährung

    Ein morgendlicher Almased-Trunk wurde lediglich von einigen kleinen Scheiben Schweinbraten unterstützt. Das ist sicherlich nicht die ideale Ernährung, die ich mir derzeit vorstelle. Angesichts meines gestrigen Alkoholtiters aber angemessen…
    Nun ja, nächste Woche wird alles anders und vor allem wird es wieder mehr Gemüse und Obst geben!

    Der Sport

    Heute war ich mit 5 Freunden laufen und das – finde ich – macht einfach am meisten Spaß! Die Zeit vergeht, man kann ein bisschen plaudern und es fühlt sich weniger anstregend an. Das mag auch daran liegen, dass die Pace doch etwas niedriger ist als wenn ich alleine Laufe. Aber Spaß ist ja eigentlich auch das Wichtigste! 😉
    Immerhin 4,6 km haben wir in 49:45 Minuten geschafft. Wir waren jedenfalls alle sehr zufrieden!

    Der Status

  • Gewicht 115.5 kg
  • Bauchumfang 112 cm
  • BMI 34,1 kg/m2
  • Endlich abnehmen – Tag 20

    Der Tag der Sünde

    Ist Sünde erlaubt, wenn man 19 Tage lang fleißig war und das in seinem Urlaub?
    Ich meine: Ja! 🙂
    Gestern – also am 20. Tag – hatte ein guter Freund und Nachbar seinen Geburtstag nachgefeiert. Und ich habe mir erlaubt die ein, oder andere Gesternkaltschale zu trinken
    Nun sitze ich hier schreibe den Artikel für gestern und mir brummt doch etwas der Schädel…
    Dafür war ich fleißig und hab’s irgendwie noch geschafft ein paar Kilometer zu laufen. 🙂

    Die Ernährung

    Das es der Tag der Sünde war, habe ich die erstklassigen „Käsespätzle aus dem Ofen“ meines schwäbische Freundes genossen.
    Dazu gab es leckeren Tomaten- und Gurkensalat.
    Die Anzahl der Biere erspare ich mir hier zu nennen! 😀
    Der Vollständigkeit halber: Zum Frühstück ein Almased-Trunk.

    Der Sport

    Mit meinem Lauf war ich heute sehr zufrieden. Ich hätte locker mehr Strecke geschafft, wenn es die Zeit erlaubt hätte. Doch war ich froh, dass es überhaupt noch in meinen Zeitplan gepasst hat!
    3,3 km in 34 Minuten haben mir gut getan!

    Der Status

  • Gewicht 115.5 kg
  • Bauchumfang 112 cm
  • BMI 34,1 kg/m2
  • Endlich abnehmen – Tag 19

    Go, go, go!

    Der gestrige sportliche Ruhetag hat mir sehr gut getan, um mich um den Endspurt in meinem Experiment zu kümmern. Zur Zeit trennen mich noch 500 g (Stand heute 115,5 kg) davon. Schau’n mer mal, wie unser aller Kaiser sagte.
    Nach einigen Diskussionen,, Gesprächen und Hinweisen (Danke auch an Marc Winking!) habe ich heute begonnen wieder Kohlhydrate zu essen. Ich denke an einem Sporttag kann man so wie ich auch gut eine Portion Spaghetti Bolognese vertragen. Die Kalorien die ich da zu mir genommen habe sollten so um die 600 kcal gelegen haben (s.Link)
    Ich glaube, dass ich im Ansatz des Experiments den Fehler gemacht habe Kohlehydrate völlig zu verteufeln und dabei gleichzeitig zu viel Sport zu reiben. Das ging in die Hose und wie die letzten Tage zeigten. Aber gut! Dafür sind Experiment da. Ich bin ja lernfähig! 🙂

    Die Ernährung

    Zum Frühstück ein Almased Trank und zu Mittag eine ordentliche Portion Spaghetti Bolognese. Am Abend Almased und 3 Scheiben Käse geknabbert. Im Laufe des Tages habe ich auch noch ein bisschen rohen Sauerkraut geschlabbert. Ich liebe das Saure als Snack! 🙂
    Fast hätte ich es vergessen!
    Ich habe heute ein Rezept für eine Gemüsesoße ausprobiert.
    Hintergrund: Wir kochen unser Gemüse immer noch so wie unsere Großeltern, mit einer Mehlschwitze. Und ich dachte mir, das geht auch sicher ohne.
    Das Rezept ist ganz einfach!:

    1. 1/2 l Gemüsebrühe zum Kochen bringen
    2. 1 Sellerie schälen und und in Scheiben schneiden und in der Brühe weich kochen
    3. Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab den Sellerie pürieren, bis das Ganze schön cremig ist (klappte bei mir heute nicht so gut …)
    4. Gemüse (kann auch aus der Dose, Glas oder Tiefkühltruhe sein) unterrühren und aufkochen
    5. Mit Pfeffer abschmecken
    6. Lecker!

    Ich fand’s sehr lecker, nur etwas salzig und würde beim nächsten Mal eine Gemüsebrühe im Verhältnis 2/3 machen und dann mehr Sellerie verwenden.

    Der Sport

    20 Minuten Spinning und 60 Minuten Krafttraining. Die langsam wachsenden Muskeln behindern mich natürlich beim Abnehmen, obwohl sie ja gleichzeitig gut dafür sind, weil sie den Grundumsatz steigern.
    Inzwischen laufe ich nicht mehr, wenn ich im Fitnessstudio bin. Das wäre ja sowieso das Folgeprogramm gewesen, nach Ende meines Urlaubs.
    Ich habe mich heute frisch und gut erholt beim Sport gefühlt. Also scheint das der Schritt in die Richtung zu sein.

    Der Status

  • Gewicht 115.5 kg
  • Bauchumfang 112 cm
  • BMI 34,1 kg/m2